Von der Krankheit zur Gesundheit – Mein Weg      8

Ein wieder einmal aufregender Tag 
Augenblicklich läuft es ein wenig in die verkehrte Richtung.

Nur kurz, ich bin heute nicht wirklich in der Stimmung, viel zu schreiben. 

Es gab auch Krebsbefall außerhalb der eigentlichen, sogenannten Prostatakapsel. Auch wurde eine Metastase in einer Lympfbahn festgestellt und der operierende Professor sprach davon, dass, obwohl alles bis ins Gesunde entfernt wurde, es eine mehr als 50%-ige Wahrscheinlichkeit einer erneuten Krebserkrankung geben würde. Weiterhin wurde , natürlich um mir Mut zu machen und mich etwas aufzubauen (?!), erwähnt, dass selbst etoro wenn, der Krebs nicht ganz zu entfernen sei, es viele Behandlungen geben würde, sodass ich in 5-Jahreszeitabständen denken könne und nicht in Abschnitten von maximal einem Jahr wie beim Bauchspeicheldrüsenkrebs.      Alter Schwede, das sind echt neue Themen in meinem Leben. Zu guter Letzt sprach ein mit meinem Zwillingsbruder befreundeter, sehr erfahrener Urologie-Professor von einem nunmehr ernsten Befund.  

Ich fühle mich gerade überfordert und brauche Zeit, um zu mir und in die Ruhe zu kommen. 

Morgen mehr, denn es gab auch einige sehr interessante andere Beobachtungen, die ich an mir selbst wahrnahm.     Ach eins noch, der Katheter ist entfernt. Das ist schon eine echte Wohltat!

Alles Liebe für Euch 

4 Antworten auf „Von der Krankheit zur Gesundheit – Mein Weg      8“

  1. Mein geliebtes Brüderchen, es sind schlimme Nachrichten von Dir, aber ich bin ganz sicher Du wirst es in den Griff bekommen!!
    Du fühlst Dich überfordert und hilflos. Dieter und ich sind immer für Dich da, ruf einfach an – wenn Du möchtest – wenn es Dir wieder besser geht – komm jederzeit zu uns! Ich bin nur sehr froh über Susanne!!! Ich habe Dich ganz doll lieb …. Dein Schwesterherz Jutta.

  2. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Menschen, bei denen wie bei Dir ‚alles bis ins Gesunde‘ entfernt wurde und die mit einem gewissen Risko und der eventuellen Angst eines Rezidativs leben müssen, zu denen, die bislang nicht erkrankt sind, eventuell aber das gleiche Risiko in sich tragen und nur noch nichts davon wissen? Ist nicht der Unterschied, dass die einen eine Diagnose mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit haben und die anderen nicht? Die, die scheinbar gesund sind, könnten vielleicht das Risko, genetisch, einschätzen lassen, sagt das aber wirklich etwas über das Morgen aus? Und was bedeutet eine genetische Einschätzung, wenngleich die Lebensumstände vielleicht viel beeinflussender sind, nur dass der Umgang mit diesen und der Zusammenhang zur Krankheit wissenschaftlich kaum nachweisbar sind?
    Denk an dein Knie! Bestimme selbst über deine Lebensqualität und lass dies nicht von Ärzten übernehmen, die sicher eher vorsichtig prognostiziere. Bist du ein Mensch, der nach der Norm lebt? Bist du nie gewesen, warum also sollten irgendwelche Wahrscheinlichkeiten oder Statistiken auf dich zutreffen, wenn du ohnehin nicht der Norm entsprichst?
    Ich verstehe Deine Angst – mit der musst du dich sicher beschäftigen und lernen umzugehen. Barbara Ehrhardt könnte dir eventl. Tips geben, wie sie mit ihrer 2. Krebserkrankung (vor ca.4 Jahren) im Abstand von ca. 20 Jahren, umgegangen ist und nun als ‚geile Alte‘ das Leben genießt.
    Eins steht bei allen Fragen, die dich hoffentlich nicht zu sehr von deinem Denken ablenken, fest: diese Geschichte lässt dich eins noch besser leben: Heute ist Dein Tag! Ich wünsche Dir alles Liebe! Antje

  3. Mein lieber Peter,
    das sind leider keine guten Nachrichten. Doch bitte lass Dich nicht von Deinem positiven Denken abbringen. Alles ist möglich! Das weißt Du selbst doch aus eigener Erfahrung. Und es wird gut ausgehen, bitte glaube weiterhin daran. Wir tun es und schicken ganz viele gute Gedanken und Wünsche ins Universum. Das kann nur gut gehen!! Schließlich wollen wir im September mit Dir feiern und (endlich) Deine wunderbare Suse kennenlernen!
    Fühl dich ganz fest gedrückt…
    Kathrin, Christian (und Caruso)

  4. Mein lieber Peter,
    ich hatte auf neue Zeilen von dir gehofft, aber kann verstehen, dass dir gerade nicht danach ist. Ich musste deinen letzten Eintrag auch erstmal verkraften. Wie mag es dir gehen? Wie würde es mir mit diesen neuen Informationen gehen? Die tiefsten Gefühle kommen dabei an die Oberfläche. Wie schlau können wir daher reden, wenn es uns nicht betrifft, obwohl wir alle in dem Wissen leben, dass unsere Zeit endlich ist. Du bist ganz tief in meinem Herzen und ich weiß dich gut versorgt. Und ich weiß um deine Kraft und dein JA zum Leben. Braucht es mehr? In Liebe und Freundschaft deine Ulrike

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