Von der Krankheit zur Gesundheit – Mein Weg 12

Weitere Erkenntnisse  – nicht neu und doch in einem nunmehr anderen Licht

In Anbetracht meiner Krebserkrankung und der von mir so sehr angestrebten Gesundung kann ich nicht umhin, mein bisheriges Leben auf den Prüfstand zu stellen. Im Rahmen dieser Betrachtung gibt es für mich eine enorm große Anzahl von Verhaltensweisen und Gewohnheiten, die ich mir kritisch, aber auch wohlwollend anschaue. Gleichzeitig ist diese Rückschau für mich auch eine gute Übung, die von mir so „beliebte“ Selbstkritik“ zunächst wahrzunehmen und dann langsam durch einen gesünderen und liebevolleren Umgang mit mir selbst zu ersetzen. 

Vor etwas mehr als 3 Wochen bin ich operiert worden. Direkt danach war mein Streben, möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen und dann so intensiv wie möglich meine, hoffentlich, vollständige Heilung anzugehen. Einiges habe ich dabei ziemlich falsch, einiges aber auch wirklich richtig gemacht. Beides war jedoch Zufall. Groß in mich hineingefühlt habe ich dabei nicht. download film Rings

Mal sehen, wie ich dieses gerade beschriebene, zufällige Verhalten beurteile, wenn ich mich nicht selbst kritisiere!!?        Also:                      Ich bin ungeduldig und bestrebt jeden Zuwachs an Kraft sogleich zu nutzen. Lieber mehr tun als zu wenig!  Kann schnell zu einer Überforderung und Überanstrengung führen.  Dazu kam es auch ab und zu.   Innere Weisheit, also Fragen und Dialoge mit mir selbst sind notwendig und angesagt.  Viele Gespräche, insbesondere mit Susanne. Dadurch bin ich in einem ständigen Lernprozess. Falls es mir gelingt, aus diesem Prozess heraus zu lernen, dann ist dieser Weg für mich richtig. Gelernt habe ich, dass es mir guttut, morgens um 6 Uhr mit  einer 40-minütigen Entspannung-und Krebsmeditation zu beginnen. Susanne nennt diese Übung „meine Gesundheitsmeditation“! Viel besser. Danach bin ich voller Tatendrang. Diese Zeit nutze ich für Mails, Telefonate und auch wieder meine geliebten Coaching-Termine. Die Arbeit fängt wieder an Freude zu machen. Augenblicklich fühlt es sich besser an, den Nachmittag freizuhalten. An den wenigen schönen Tagen dieses beginnenden Sommers lege ich mich gern im Garten in die Sonne. Vitamin D soll gut für mich sein und Sonne sowieso. Am frühen Nachmittag merke ich dann meine Erschöpfung, lege mich ins Bett und schlafe. Selbst bei bestem Wetter! Nur dann erhole ich mich wirklich. Zuerst habe ich mir das nicht zugebilligt. Schließlich ging es mir ja mit jedem Tag nach der Operation so viel besser! Mittlerweile gönne ich es mir mit viel Freude. Na ja, meistens.   Zwischendurch mache ich immer wieder meine Visualisierungsübungen, bin bei meiner Homöopathin, kümmere mich um eine andere Ernährung, penis enlargement spreche mit meinem Psychoonkologen, führe Tagebuch und oder schaue einfach  in die Luft.      Letzte Woche habe ich ein Foto-Shooting für Lauf-Kleidung von Tschibo gemacht. Man hatte mir gesagt, dass dabei auch gelaufen wird!  Mir war klar, dass mein Krebs dadurch nicht akut schlimmer wird. dennoch hatte ich vorher eine relativ große Bauchoperation. Was ist richtig? Deutlich spürte ich Susannes Bedenken, die sie aber nicht wirklich äußerte. Schön, dass sie mich nicht mit Ratschlägen behelligte. Vielmehr vermittelte sie mir auf eine eher nonverbalen Art und Weise ihr Vertrauen in meine Urteilskraft. Und was tat ich? Ich suchte den Kontakt mit meiner inneren Weisheit. Wiederum war eine für mich schlüssige Antwort da. Ich würde an diesem Shooting teilnehmen. Falls notwendig würde ich dort von meinem Zustand erzählen.   

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder mein Zustand verschlechtert sich dadurch, oder er verbessert sich. Ich hatte das sichere, unbedingte Gefühl, mein Zustand würde sich dadurch verbessern. Und so war es.            Wir waren 6 Modells. Alle anderen deutlich jünger als ich und alles Sportler. Eigentlich bin ich auch sportlich, nun aber doch wohl sehr eingeschränkt.            Beispielsweise mussten wir als Laufgruppe in der Hamburger Hafencity über eine Brücke laufen. Nach dem 8.Mal merkte ich wie mir „blümerant“ wurde und ich mich am Geländer festhalten musste.  Alle haben mir geholfen, waren unglaublich nett, und so habe ich es geschafft.      Danach ins Bett , bis oben voller Glücksgefühle.

Meine  Devise lautet:      Immer langsam,      Pausen,      einfühlen , entscheiden   und zwischendurch Vollgas!  streaming Cars 3

So, morgen schreibe ich, wie Gefühle sowohl Krankheit als auch Gesundheit beeinflussen.

Alles Liebe für Euch

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