Von der Krankheit zur Gesundung     Mein Weg 33

Schwieriger als ursprünglich gedacht……..
In meiner Leiste wurden Metastasen entdeckt.

Für mich sowieso, aber auch für die Ärzte, wurde völlig überraschend am Schambein eine Knochenmetastase festgestellt. Vorausgegangen waren Schmerzen im Bein und eine Schwellung in der Leiste, die sich zunächst keiner erklären könnte. Vermutet wurden ein Leistenbruch oder auch eine Thrombose, da mein Bein immer dicker wurde. Oder auch nur eine Flüssigkeitsansammlung aufgrund der  nun schon lange andauernden Bestrahlung. Allgemeines Rätselraten. Letztlich wurden dann, nach einigem Hin und Her, doch ein MRT angefertigt, sowie der aktuelle PSA-Wert geprüft. Als Ergebnis zeigte sich dann eine Verdreifachung des PSA-Wertes und im MRT, deutlich sichtbar, ein enormes Anschwellen der Lymphknoten sowie ein großer schwarzer Schatten am Schambein. Beides zusammen, also PSA und Schatten ergeben leider einen eindeutigen Befund. Dabei sollte doch der PSA-Wert durch die Bestrahlung  eigentlich zurückgehen. Idealerweise bis auf 0. Das Gegenteil ist nun eingetreten. In dem Augenblick, als die Radiologin mir das Bild am PC zeigte, fühlte es sich für mich an, als würde ich meinem eigenen Tod ins Gesicht schauen. 

Glücklicherweise gelingt es mir mittlerweile relativ schnell, mich von solchen Botschaften zu erholen. Habe ich ganz bewusst gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar.  Bereits am nächsten Tag konnte ich wieder klar denken, auch das Schlafen ging, dank des homöopathischen Schlafmittels von Susanne ganz gut. 

Tatsache ist, dass dieser Krankheitsverlauf atypisch ist. Metastasen im bestrahlten Bereich?!! Tatsache ist weiterhin, dass die bisherige Medizin nicht wirklich gegriffen hat. Es geht also darum, neue zusätzliche Wege zu gehen. Eine zweite Meinung einholen. Dazu werde ich mich in einem anderen großen Krebszentrum untersuchen lassen. Mir Informationen über ganzheitliche Krebsklinken besorgen und mich dort behandeln lassen. Seit einer Woche habe ich, ohne zu wissen weshalb, meine Visualisierungen und Meditationen verändert.  Hier in Hamburg werden aufwendige Untersuchungen gemacht,um die Strahlentherapie der neuen Situation anzupassen. Mit einer zusätzlichen Anti-Hormontherapie habe ich neben der Bestrahlung bereits begonnen.     Meine morgendlichen Sitzungen, wie im vorherigen Beitrag beschrieben, erfüllen mich mit echter Freude und Zuversicht. Susanne an meiner Seite, mit ihrer ruhigen und kraftvollen Unterstützung ist, lässt meine Seele leben.

Der Weg ist  länger und schwieriger als ich damals  dachte.  Nun gut….   Doch meine Zuversicht, was meine Gesundung betrifft ist genauso wie zu Beginn.

Alles Liebe für Euch!

Eine Antwort auf „Von der Krankheit zur Gesundung     Mein Weg 33“

  1. Hallo lieber Peter. Wie wunderbar,daß Du auf deinem Weg immer wieder eine Zuversicht und Hoffnung entdeckst. Was für eine große Kraft. Zusätzlich noch die Kraft der Liebe….. Ich wünsche Dir auf deinem weiteren Weg, daß Du all das immer wieder hervorholen kannst, falls es sich doch mal verstecken sollte. Hab es gut, umarme dich selbst und von mir Herzliche Grüße Sabine

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