Von der Krankheit zur Heilung Mein Weg 43

„Dem Ungewissen sind wir nur ausgeliefert, wenn wir zulassen, dass es uns im Griff hat.

Über das, was wir tun, haben wir immer die Kontrolle.“

Was für eine Aussage!    Als ich diesen Satz las, hielt ich inne und ließ ihn auf mich wirken. Unvermittelt durchströmte mich ein Gefühl von  Zuversicht und Kraft und zugleich begriff ich die Verantwortung, die ich für mich  habe und dann übernehmen kann oder eben auch nicht. Wie leicht es ist, mir selbst zu sagen „jetzt nicht“, „später“, oder aber bei dem Erkennen einer neuen Möglichkeit,  mich unsicher zu fühlen und auszuweichen, manchmal geradezu zu kneifen. Dann ist die Krise meistens nicht weit. Schwindendes Vertrauen in die eigene Kraft, gefühlter Kontrollverlust können dann einhergehen mit Ablenkungen, die ich mir dann  eher im Außen suche. Oft führte dieses Verhalten zu einer unreflektierten Schwächung. Ein wirklich erfülltes Leben ist das jedoch wohl nicht, und  meiner Heilung komme ich auch nicht  näher.    Genauso wenig, wenn ein Arzt mir sagt: „Ihre Heilungschancen sind begrenzt!“                                                                                                             Eine gute Freundin aus früheren Zeiten schrieb mir: „Nimm Deinen Körper an wie er jetzt gerade ist, mit Deiner ganzen Liebe. Sende deine Liebe und dein Licht in jede Zelle deines Körpers. So oft wie möglich. Gute Nacht, ich umarme Dich, danke für dein Vertrauen in mich. o:) xxxx“

Das tut mir gut. Gut tut mir auch, wenn ich Susanne mit ihrer Kraft, ihrer Liebe, ihrem Optimismus und ihrer Fürsorge um mich spüre. Ein Gefühl wie ein Wunder, das um mich herum existiert, mich geradezu einhüllt und in mir wirkt.

Heute morgen las ich wieder in meinen früheren  Aufzeichnungen über meine Reflektionen und meine Ängste, meine Zuversicht und meine Vorhaben und Taten. Dabei stieß ich auf einen Satz, den ich, vor Wochen, unterstrichen, an den Rand  meines Arbeitsbuches geschrieben hatte, „Im Blog bin ich offen!“ , und erinnerte mich daran, wie gut es mir tat, ohne Rücksicht und Gedanken viel von mir preiszugeben.

Im Beitrag  25 hatte ich schon mal einiges daraus zitiert. Dieses sich frei zu äußern, hilft mir, einen noch klareren Zugang zu mir selbst zu finden.  Also:

„In dem Buch von C.Simonton ist von der Zeit die Rede. Er benutzt das Wort „beizeiten“. Es geht darum, die richtigen und wichtigen Dinge eben beizeiten zu erledigen. Ein wichtiger Punkt für mich. Im Grunde habe ich so vieles geschoben. Damit ist jetzt Schluss. Mir macht es Freude, ja Freude, heute zu machen! Ich weiß nicht, was ich schaffe oder ob ich alles schaffe, aber heute habe ich Freude.

Unterschied zwischen positivem und gesundem Denken. Positives Denken ist für mich manchmal wie ein irreales Wunschkonzert. Eher schwachsinnig. Im Gegensatz dazu spielt gesundes Denken eine Überzeugung wieder.   Positives Denken: In einem Jahr bin ich wieder ganz gesund. Na ja….     Gesundes Denken: Ich habe eine echte Chance gesund zu werden. Dafür setze ich mich ein.     Klingt ganz anders….

Ich brauche die Erkenntnis, welches meine Überzeugungen sind. Diese Überzeugungen kann ich dann reflektieren, ob gesund oder ungesund. Dann beginne ich unter Umständen, daran zu arbeiten. meine Devise lautet dabei: Jetzt, hier Freude und Intensität. Neugierig und optimistisch auf meine Zukunft schauen. Manche Überzeugungen sind leicht, manche schwer zu durchschauen und zu verändern. Puh! Es geht mir darum, durch diese Arbeit die Ausschaltung meines Krebses geistig zu beeinflussen.

Eine Sonnenfrage: Was kann ich hier und jetzt tun, um die Tatsache zu feiern, dass ich am Leben bin. Jetzt in diesem Augenblick?

Themen:                                                                                                                                    -Selbstkritik                                                             -mich loben und anerkennen                                 -Aufschieben                                                           – jetzt                                                                                     -Nichts tun                                                               -fleissig sein                                                                     -Kneifen                                                                    – offensiv sein                                                                   -abhängig von der Meinung anderer       -ich entscheide                               -Essgewohnheiten                                              .-gesund, anders, lecker

Meine innere Wahrheit ist zukünftig ein Dauerthema. Es ergeben sich daraus manchmal blitzschnelle richtige Entscheidungen.

Vor welchen Bedrohungen beschützt mich mein Schmerz??

Wie kann ich meinen Geist dazu bringen, meinen Körper richtig und wirkungsvoll zu beeinflussen?   Allein die Tatsache, dass ich mir solche Fragen stelle, gibt mir ein zuversichtliches Gefühl. Es gibt noch so viele Möglichkeiten!!           Visionen, Magie, Himmel und Hölle, Schuldthemen….

Manchmal erwarte ich nach dem Aufstehen im Badezimmer einen Wurm (unreflektiert) und dann sehe ich im Spiegel , dass ich gut aussehe.    Spirit, Heilung, Gesundheit, heilende Hände, Zukunft…   Heilung: Ich will still sein. Ich tue Stille!!!                                                       Vergangenheit: Bisherige Arbeit, bisherige Beziehungen,     jetziger Zustand,          zukünftige Arbeit, zukünftige Beziehungen.                                        

Außen ist wichtig. Wie denke ich darüber? Selten zufrieden.

Wenn Du Dich mit den Augen einer lieben Großmutter anschaust, was meinst Du, würde sie sagen, was Du brauchst?“

Zugang zu meiner inneren Weisheit, die weiß, was ich brauche, zum Beispiel 3x Tag die Simonton-Übung machen. In mich hinein hören. Es kommt etwas. Stille und aus der Leere kommt es!

Meine Reaktion ist immer entscheidend. Wie reagieren Menschen auf Probleme? Weglaufen, aggressiv, mich rausredend, hilflos, verdrängend. Mal das eine, mal das andere.                                                     Wie könnte ich auf Probleme  reagieren? Ich habe immer die Wahl. Nachdenken, fühlen, was mir hilft, was ist nützlich. Bin ich damit im Einklang. Fragen stellen.                                                                                            Wie reagiere ich bis jetzt meistens auf Probleme: Selten aggressiv, manchmal verdrängend , empfinde sie als druck und nicht als Chance, mich zurückziehend, manchmal auch lösungssuchend. Nicht bis zu Ende führend. Meistens nicht lernend. Wenn doch zu Ende Führend, dann mit einem sehr guten Gefühl. Fast immer>>ich muss.   Wie reagiere ich ab jetzt auf Probleme?       Abwägen ob ich muss oder will. Reflektieren. überlegen und fühlen. Zeit lassen, falls möglich, evtl. Notizen machen. Zuversichtlich konstruktiv. Falls nötig, darüber reden. Zuallererst mit Susanne.

Heute marschiere ich eine halbe Stunde!“

Alle diese Worte habe ich vor vielen Monaten geschrieben. Wie schön, es nochmals zu lesen.  Ich tue das Richtige. Und es gibt noch so viel!!  Zuversicht. Den Weg weitergehen.

 

Alles Liebe für Euch!

 

 

 

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