Von der Krankheit zur Heilung Mein Weg 51

Abwarten und Tee trinken

Nun ist die Bestrahlung vorbei, und  und es gilt die nächsten Monate abzuwarten.     Wie schon im letzten Eintrag geschildert, hatten wir die Entscheidung getroffen, statt einer 4-wöchigen Bestrahlungszeit wurde alles in lediglich 6 Settings konzentriert. Wie mir die Radiologin erklärte wird ein Bestrahlungsäquivalent errechnet, sodass ich zwar eine insgesamt etwas geringere Menge bekomme, die jedoch in der Wirkung gleich ist. Na ja, von der Bestrahlung selbst spüre ich nichts. Nach anfänglichem Herzrasen rief ich mich selbst zur Ordnung, denn diese Therapie dient ja 福汇 meiner Heilung. Dies gelang mir glücklicherweise so gut, dass ich bei jeder Behandlung, sowie es losging, einschlief und es ganz gemütlich und wohlig schlummernd passieren ließ. Lediglich nach der letzten Bestrahlung ging es mir nicht gut. Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit ließen mich doch für einen Tag im Bett verschwinden. Doch das am Wochenende wunderschöne Segeln mit meinem Bruder fegten jedes Unwohlsein hinweg. Segeln scheint für meine Psyche eine ideale Therapie zu sein. Kaum habe ich meinen Fuss auf unser Boot gesetzt fällt alles , was vorher noch da war von mir ab. 

Auf meine Frage, ob denn nun eventuell alles weggebrutzelt sei, erklärte mit die Radiologin, dass die Funktionsweise der Bestrahlung eine ganz andere sei. Vielmehr wolle man mit dieser Behandlung die Fähigkeit der Krebszellen sich zu teilen und damit zu vermehren unterbinden. Die Krebszellen würden diese Teilung dann 3-5 Mal versuchen und anschließend aufgeben. Nach einer gewissen Zeit würden sie dann , wie alle anderen Zellen absterben. Ob das bei mir eintreten wird, wird man erst nach  frühestens 6 Monaten wissen. Deshalb gilt es nun abzuwarten, mich gesund zu ernähren, viel grünen Tee zu trinken und meine Zuversicht auf vielerlei Arten zu pflegen. Wie ich das mache und was genau, berichte ich beim nächsten Mal. Augenblicklich fehlt mir für diesen Bericht die Zeit, da ich enorm viel arbeite. Und diese Arbeit, macht mir unglaublich viel Spass und ist ebenfalls auf eine wunderbare Art und Weise Therapie für mich! 

 

Alles Liebe für Euch!

2 Antworten auf „Von der Krankheit zur Heilung Mein Weg 51“

  1. Lieber Herr Krankenberg,

    heute morgen habe ich Sie noch nicht gekannt und nachdem wir uns heute bei Ihnen zu Hause getroffen haben, habe ich mich quasi den ganzen Tag mit Ihrer Person beschäftigt….und bin unfassbar beeindruckt.

    Eigentlich habe ich Sie nur gegoogelt, um zu erfahren, welche Art von Coaching Sie anbieten. Durch meine berufliche Neuorientierung habe ich mich bereits an einen personal Coach gewandt und mich mit Life Work Planning in der beruflichen Findungsphase beschäftigt, daher war ich einfach neugierig.

    Und dann stieß ich auf Ihren Blog, den ich den Tag über geradezu verschlungen habe – sorry, meine lieben Kids, die mich heute nur mit iPhone vor der Nase gesehen haben, aber ich war gefesselt…

    Ich möchte Ihnen einfach sagen: Es ist so unglaublich inspirierend und mutmachend, wie Sie mit dem Auf und Ab Ihrer Geschichte umgehen, wie Sie reflektieren, Hilfe zulassen, schwach und stark sind ( maßgeblich bewundernswert stark). Die Offenheit, mit der Sie berichten, ist bestechend. Ich habe fast das Gefühl, Sie zu kennen und gern zu haben….

    Ich wünsche Ihnen alles Tolle der Welt mit Ihrer wunderbaren Susanne und in der neuen Umgebung! Übrigens bin ich felsenfest überzeugt, dass Menschen wie Sie ’nen Joker besitzen, den Sie sich selbst verdient haben. Tschakka…?

    Alles von Herzen Gute!
    DK

  2. Lieber Peter,

    ich freue mich sehr das Du die Therapie wieder einmal so gut überstanden hast!
    Ich drücke Dir die Daumen weiterhin……mit Deiner stets positiven Art und Weise die „Dinge“ anzugehen, hast Du schon unglaublich viel geschafft. Immer! Ich bin wieder einmal fasziniert, was Körper,Geist und Seele gemeinsam bewirken.
    Mach weiter so, ich bin stolz Dich als Freund haben zu dürfen.
    Herzlichst Elke

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